Mit Wolfgang Popp durch Marokko

Eine Roadnovel vom Ende der Straße, eine Geistergeschichte ohne Geister, ein Wüstentagebuch

Für den Autor und Journalisten Wolfgang Popp scheinen Reisen und Schreiben mittlerweile untrennbar miteinander verbunden zu sein. Kein Wunder, hat der Ö1-Kulturredakteur doch mehrere Jahre als Studienreiseleiter im Fernen Osten verbracht. In seinem viel gelobten Episodenroman Die Verschwundenen schickt er seine Protagonisten unter anderem nach Cambridge, Delphi, Sri Lanka und an den Amazonas – und an jeden dieser Orte kommt man als LeserIn gerne mit. Mit viel Gespür und feinem Sinn für Details lässt Popp jedes noch so kleine Städtchen lebendig wirken.

Weiterlesen →

Sommer-E-Book-Aktion

Einfach, weil Sommer ist, gibt’s die folgenden E-Books im Zeitraum vom 7. Juli bis zum 15. August günstiger als sonst:

Weiterlesen →

Bücher für den Sommer

Alle sprechen vom Urlaub, nur ihr müsst zu Hause bleiben? Oder findet ihr ohnehin, dass es daheim am schönsten ist? Vielleicht seid ihr aber einfach nur auf der Suche nach der richtigen Ferienlektüre?

Wir haben eine Auswahl unserer Top-Reisebücher der letzten Jahre zusammengestellt. Kommt mit unseren Autorinnen und Autoren um die Welt: von Kroatien, Italien und Griechenland bis nach Marokko, Ecuador und Japan – für Daheimgebliebene, StrandurlauberInnen, StädetouristInnen & Backpackers und sowieso für alle BücherfreundInnen. 

Weiterlesen →

Blick in den Herbst

Neue Bücher der Edition Atelier im Herbst 2016

Vorschau_h16_2.inddVerrückte Bücherwelt! Kaum haben sich die ersten Sonnenstrahlen durchgekämpft und das Fragezeichen hinter »Frühling« ist verschwunden, freuen wir uns über die Vorschau auf die Herbstbücher.  Während sich alles auf den Sommer einstellt, arbeiten wir an den folgenden Büchern für den Herbst – und der wird wieder mal sehr literarisch in der Edition Atelier:

 

Weiterlesen →

»Landschaft mit Vögeln«

Der Ort als literarische Figur

Der Autor und Kulturjournalist Wolfgang Popp hat eine große Affinität zum Reisen. Das zeigt vor allem sein Buch »Die Verschwundenen«, wo er auf lustvolle Weise seine Figuren und LeserInnen von einem Ort zum nächsten schickt. Wie sehr ihn die Geografie beim Schreiben seiner Romane beeinflusst, zeigt er derzeit in einer Foto-Ausstellung im Literaturhaus Wien.

Popp_Wolfgang_Autorenfoto_©_Edition_Atelier_F16_klSeine Romane führen die Leserinnen und Leser nach Cambridge, Belgrad, Delphi und Pompeji, aber auch in so exotische Länder wie Sri Lanka. An den meisten dieser Orte, die er in seinen literarischen Texten als Handlungsorte heranzieht, hat Wolfgang Popp selbst schon Zeit verbracht – als Reiseleiter und Journalist oder einfach als Urlauber. So ist ihm etwa auch Marokko ganz gut bekannt, wo er sein neues Buch Wüste Welt angesiedelt hat. Darin lässt er einen Wiener Musiker auf der Suche nach dessen Bruder durch die Wüste irren und so einiges erleben. Die Route, auf der wir diesen Abenteurer wider Willen in Wüste Welt begleiten, hat Popp großteils selbst bereist. Dem Schreiben des Romans ging eine Recherchereise voraus, in der Wolfgang Popp nicht nur als Autor, sondern vor allem als sein später ich-erzählender Romanheld unterwegs war. »Method Acting« für Schriftsteller also.

Weiterlesen →

Die fatalen Frauen: Milady de Winter

Pesl_Schurken_3D-CoverWas wäre die Welt ohne Schurken? Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. (Martin Thomas Pesl: Das Buch der Schurken. Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur)


Autor: Alexandre Dumas d.Ä.
Titel: Die drei Musketiere
(aus dem Französischen von August Zoller)
Originalfassung: 1844

»Ihr seid ein auf die Erde geschickter Teufel«, sagte Athos, »Eure Macht ist groß, ich weiß es, aber Ihr wißt auch, daß die Menschen oft mit Gottes Hülfe die furchtbarsten Teufel besiegt haben. Ihr habt Euch schon einmal auf meinem Wege gezeigt, ich glaubte Euch niedergeschmettert zu haben, aber wenn mich nicht Alles trügt, hat Euch die Hölle wiedererweckt.«

Ihre Augen können Blitze schleudern. Klingt brandheiß – im Sinne von gefährlich, aber eben auch im Sinne von sexy. Weiterlesen →

Die Psychopathen: Annie Wilkes

Pesl_Schurken_3D-CoverWas wäre die Welt ohne Schurken? Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. (Martin Thomas Pesl: Das Buch der Schurken. Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur)


Autor: Stephen King
Titel: Sie
(aus dem Amerikanischen von Joachim Körber)
Originalfassung: 1987

»Die erste wirkliche Erinnerung: aufzuhören und vom stinkenden Atem der Frau zurück ins Leben vergewaltigt zu werden.«

Sie ist der Albtraum jedes Schriftstellers: sein größter Fan. Weiterlesen →

Die silberne Dame und ihr ambrafarbiger Leib

Auszug aus dem Vorwort zur Neuausgabe von »Du silberne Dame Du. Briefe von und an Lina Loos«

Loos_Buch_ohne_Titel_Cover_3D

Das von Adolf Opel neu herausgegebene »Buch ohne Titel«

Nur durch zwei Bücher – eines davon erst sechzehn Jahre nach ihrem Tode erschienen – ist die Schauspielerin, Diseuse und Feuilletonistin Lina Loos bis heute zu einem festen Begriff im österreichischen Kulturpanorama geworden – wozu auch das ihr von zahlreichen prominenten Bewunderern verliehene Attribut, in jungen Jahren »die schönste Frau von Wien« gewesen zu sein, seinen Teil beigetragen haben mag. Das Buch ohne Titel – ihre einzige Buchveröffentlichung zu Lebzeiten, eine Sammlung von in den Vorkriegsjahren für Tageszeitungen und Zeitschriften geschriebenen Geschichten, Essays und Erinnerungen an ihr nahestehende Persönlichkeiten – ist 1947 erstmals erschienen und hat in den folgenden Dekaden eine Reihe von Neuausgaben erlebt (drei davon jeweils redigiert, erweitert und kommentiert vom Verfasser dieser Zeilen) – zuletzt 2015 in der Edition Atelier.
Ein Band mit ihren Theaterstücken, Gedichten, Aphorismen und Texten aus dem Nachlass ist unter dem Titel Wie man wird, was man ist 1994 veröffentlicht worden. Weiterlesen →

Adolf Opel

Adolf-Opel-PortraetAdolf Opel editierte die gesammelten Schriften von Adolf Loos sowie die Loos-Bücher Kontroversen, Konfrontationen und Alle Architekten sind Verbrecher in der Edition Atelier und – zusammen mit dem Übersetzer Josep Quetglas – die erste Ausgabe sämtlicher Schriften von Adolf Loos in spanischer Sprache, Escritos I und Escritos II. Gestaltung der Adolf Loos-Ausstellung im Centro de Arte y Communicación, Buenos Aires 1981 und der Ausstellung Adolf Loos – Interieurs und Utopie, Wien 1986. Kulturpublizist, Theater- und Filmautor, Gestalter der Serie Lebendes Wort – Bleibendes Werk (Filmdokumentationen mit und über Elsie Altmann-Loos, Elisabeth Bergner, Albert Drach, Viktor E. Frankl, Otto v. Habsburg, Carry Hauser, Hans Weigel, Simon Wiesenthal und andere). Zahlreiche Preise bei internationalen Filmfestivals, Preis des Wiener Kunstfonds 1979, Theodor-Körner-Preis 1981, 1987 und 1993. In der Edition Atelier hat er auch Das Buch ohne Titel von Lina Loos neu herausgegeben.

Die Berserker: Grendel

Was wäre die Welt ohne Schurken? Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. (Martin Thomas Pesl: Das Buch der Schurken. Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur)


 

Autor: a learned man writing of old times (Zitat J.R.R. Tolkien)
Titel: Beowulf
(aus dem Altenglischen von Martin Lehnert)
Originalfassung: 8. Jh.

»Da war am Morgen mit Tagesanbruch / Grendels Kampfkraft den Männern unverborgen. / Da wurde nach dem Festmahl Klage erhoben, / ein großes Morgengejammer. Der berühmte Fürst, / der altgute Edeling saß unfroh, / duldete, kraftvoll, trug Degensorge, / nachdem sie des Bösen Spur gesehen hatten, / des elenden Geistes. Das Leid war zu stark, / abscheulich und langwährend. Nicht war es eine längere Frist, / sondern nach einer Nacht führte er wiederum / mehr der Mordtaten aus – und er trauerte nicht deswegen –, / Feindschaft und Frevel; er war zu fest in ihnen. «

Das Beowulf-Epos aus dem alten, dem sehr alten England ist so ein Werk, über das wenig wirklich bekannt ist und über das daher wesentlich mehr Worte der Spekulation geschrieben wurden, als im eigentlichen Text enthalten sind. Der ultimative Gegenspieler ist trotzdem da, denkbar simpel: ein Ungeheuer, geschaffen im Geiste Kains, der den Abel erschlug. Weiterlesen →

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 61 Followern an

%d Bloggern gefällt das: