Die Komplizin

Buchwerferin_neu

von Ulrike Schmitzer

Ich sitze hier. Mehr brauche ich wohl nicht zu sagen. „Die Komplizin“ weiterlesen

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„Der meistgelesene Roman aller Zeiten“

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Vor etwa einem Jahr hat Jorghi Poll im Antiquariat ums Eck ein altes Buch mit rotem Einband und goldener Prägung aus dem Regal gezogen. Die Welt ohne Hunger klang nach einem spannenden Buch. Der Autor Alfred Bratt – nie gehört.


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Die Hoppelnden und Nagenden: Das weiße Kaninchen

Das weisse KaninchenTiere und Literatur: Das ist seit Anbeginn ein Liebesverhältnis. Martin Thomas Pesl hat Fährten aufgenommen, Spuren verfolgt und festgestellt: Der Einsatz vierbeiniger Freunde, gefiederter Feinde, schwimmender Gefahren und trompetender Hindernisse in literarischen Werken ist vielfältiger, als man denkt.
Vom Affen Rotpeter bei Kafka über die Esel bei Orwell und Cervantes bis zu Murakamis Frosch, von Nabokovs Grauhörnchen über den Fuchs im Kleinen Prinzen bis zu Martin Suters Elefant und Michail Bulgakows Kater – ihnen und noch vielen mehr ist er auf seiner literarischen Spurensuche von der Antike bis zur Gegenwart begegnet.
(Martin Thomas Pesl: Das Buch der Tiere. 100 animalische Streifzüge durch die Weltliteratur)

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Indiebookday

Header_ibd_2018_cmyk_deutsch_trans#Indiebookday Der Literaturfeiertag für Bücher aus unabhängigen Verlagen ist natürlich ein schöner Pflichttermin für die Edition Atelier, der jedes Jahr groß in den Kalender geschrieben wird. 2013 vom Hamburger Mairisch Verlag ins Leben gerufen, geht der Indiebookday heuer bereits in die sechste Runde und reicht längst über die Grenzen der deutschsprachigen Literatur hinaus. Denn mittlerweile gehen u.a. auch Leserinnen und Leser in Italien, den Niederlanden, Kanada und Brasilien an diesem Tag in die Buchhandlungen, kaufen Bücher aus unabhängigen Verlagen und posten Fotos davon mit #Indiebookday in einem sozialen Netzwerk. »mehr Infos zum Indiebookday

Der Tag, an dem die Literatur aus Indie-Verlagen hochgehalten wird, hatte von Beginn an viele begeisterte AnhängerInnen. Darunter zahlreiche Buchhändlerinnen und Buchhändler, die sich für diesen besonderen Tag alle möglichen Aktionen überlegen – von Büchertischen, Schaufenstern bis hin zu Lesungen und Literaturfestivals. Wir begehen den für uns schönsten Feiertag des Jahres 2018 in Wien und in Berlin.

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Wir feiern

Postkarte_Vorderseite_FEST_webEs gibt immer einen Grund zu feiern. Manchmal fällt es gar nicht schwer, gleich ein paar Gründe zu finden. Aus diesem Grund feiern wir am 21. März unsere neuen Bücher und überhaupt alle Bücher, die in den vergangenen Jahren in der Edition Atelier erschienen sind. Wir feiern unzählige Stunden des Lesens, des Lektorierens, Korrigierens und Gestaltens, viele Besprechungen, Telefonate und E-Mails, wir feiern Klappentexte, Schutzumschläge, Rezensionen, und wir feiern alle Lesungen, Diskussionen, Präsentationen, die wir im Publikum oder auf der Bühne miterlebt haben. Wir feiern Tausende Tassen Kaffee, fast tägliche Debatten ums Mittagessen und ein paar Gläser Sekt (wir feiern schließlich nicht zum ersten Mal). „Wir feiern“ weiterlesen

Rezension: »Reibungsverluste«

Dabic_Portraet_c_Jorghi Poll (Edition Atelier)Reibung und Verlust. Sie beide gehen Hand in Hand. Manchen von uns widerfahren sie häufiger, Glücklicheren eher selten. In Mascha Dabićs Debütroman begegnen diese beiden Erscheinungen dem Leser gleich auf zweierlei Ebenen. Hier wird nicht nur der nervenaufreibende Zustand in Flüchtlingsländern und der damit einhergehende Verlust von Familie und/oder Heimat thematisiert, sondern auch die Rolle der Sprache innerhalb dieses Prozesses. Wer an dieser Stelle jedoch mit einer weiteren reißerischen oder ermüdenden Auseinandersetzung mit der Flüchtlingsdebatte rechnet, der täuscht sich:

von Iris Sirucek


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«Message à la Grande Ourse»

Eva-Schoerkhuber_c_EditionAtelier02

« La vraie vérité, la peur et la misère,
ce qu’ils ont vraiment fait avec nous,
je ne peux pas te le raconter »
Ceija Stojka – Je rêve que je vis ?

11 janvier 2017 – 10 :56
tu te rappelles la phrase de Tàpies dont nous avons tant parlé? „Au commencement est la trace“… En lisant ton message j’ai pensé aux échelles différentes qui font écho à cette phrase :  le titre de mon nouveau roman «Nachricht an den Großen Bären // Message à la Grande Ourse» par rapport aux traces laissées par les pattes de la Grande Ourse, en fait, c’est une citation, non pas du fameux poème d’Ingeborg Bachmann „Anrufung des Großen Bären“// LInvocation de la Grande Ourse, mais plutôt d’une chanson de Noir Désir: dans la chanson „le vent nous portera“ il y a la phrase „ton message à la Grande Ourse“. Dans mes yeux et mes oreilles, cette chanson fait allusion à une ouverture, à une possibilité de trouver un autre chemin (ou un autre langage) que celui des figures imposées ou de la peur. En ce qui concerne Ingeborg Bachmann, dans son œuvre, avec sa langue, elle a toujours essayé de marquer et de dépasser le langage du fascisme, mais aussi celui du fascisme privé (comme elle a nommé les continuités fascistes des habitus, des langages après 1945).
Eva

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