Indiebookday

Header_ibd_2018_cmyk_deutsch_trans#Indiebookday Der Literaturfeiertag für Bücher aus unabhängigen Verlagen ist natürlich ein schöner Pflichttermin für die Edition Atelier, der jedes Jahr groß in den Kalender geschrieben wird. 2013 vom Hamburger Mairisch Verlag ins Leben gerufen, geht der Indiebookday heuer bereits in die sechste Runde und reicht längst über die Grenzen der deutschsprachigen Literatur hinaus. Denn mittlerweile gehen u.a. auch Leserinnen und Leser in Italien, den Niederlanden, Kanada und Brasilien an diesem Tag in die Buchhandlungen, kaufen Bücher aus unabhängigen Verlagen und posten Fotos davon mit #Indiebookday in einem sozialen Netzwerk. »mehr Infos zum Indiebookday

Der Tag, an dem die Literatur aus Indie-Verlagen hochgehalten wird, hatte von Beginn an viele begeisterte AnhängerInnen. Darunter zahlreiche Buchhändlerinnen und Buchhändler, die sich für diesen besonderen Tag alle möglichen Aktionen überlegen – von Büchertischen, Schaufenstern bis hin zu Lesungen und Literaturfestivals. Wir begehen den für uns schönsten Feiertag des Jahres 2018 in Wien und in Berlin.

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Wir feiern

Postkarte_Vorderseite_FEST_webEs gibt immer einen Grund zu feiern. Manchmal fällt es gar nicht schwer, gleich ein paar Gründe zu finden. Aus diesem Grund feiern wir am 21. März unsere neuen Bücher und überhaupt alle Bücher, die in den vergangenen Jahren in der Edition Atelier erschienen sind. Wir feiern unzählige Stunden des Lesens, des Lektorierens, Korrigierens und Gestaltens, viele Besprechungen, Telefonate und E-Mails, wir feiern Klappentexte, Schutzumschläge, Rezensionen, und wir feiern alle Lesungen, Diskussionen, Präsentationen, die wir im Publikum oder auf der Bühne miterlebt haben. Wir feiern Tausende Tassen Kaffee, fast tägliche Debatten ums Mittagessen und ein paar Gläser Sekt (wir feiern schließlich nicht zum ersten Mal). „Wir feiern“ weiterlesen

Rezension: »Reibungsverluste«

Dabic_Portraet_c_Jorghi Poll (Edition Atelier)Reibung und Verlust. Sie beide gehen Hand in Hand. Manchen von uns widerfahren sie häufiger, Glücklicheren eher selten. In Mascha Dabićs Debütroman begegnen diese beiden Erscheinungen dem Leser gleich auf zweierlei Ebenen. Hier wird nicht nur der nervenaufreibende Zustand in Flüchtlingsländern und der damit einhergehende Verlust von Familie und/oder Heimat thematisiert, sondern auch die Rolle der Sprache innerhalb dieses Prozesses. Wer an dieser Stelle jedoch mit einer weiteren reißerischen oder ermüdenden Auseinandersetzung mit der Flüchtlingsdebatte rechnet, der täuscht sich:

von Iris Sirucek


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Ein Ratgeber für Bücherschenker/innen

Vorschauplakat_H16_A2.inddBücher sind alle Jahre wieder ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Doch angesichts der Vielzahl an ständig erscheinenden Titeln und verschiedenen Geschmäckern ist die Auswahl oft gar nicht so leicht. Die Buchhändlerinnen und Buchhändler leisten bei der Bewältigung dieser Probleme großartige Arbeit und finden oft für die schwierigsten Fälle eine Lösung. Wir haben uns auch ein paar Gedanken dazu gemacht und wollen folgende Bücher für folgende Lesetypen empfehlen. „Ein Ratgeber für Bücherschenker/innen“ weiterlesen

Ein Ho-Ho-Hoch auf die Unabhängigkeit!

Vorschaucover_FJ_17_PlakatWeihnachten steht vor der Tür. Und wie jedes Jahr wird die Zeit vor den Feiertagen von VerlegerInnen und BuchhändlerInnen gleichermaßen nervös wie freudig erwartet. Wird das Weihnachtsgeschäft gut, wird es die Flaute vom Sommer abfangen?

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Empfehlung: »Die Stille der Gletscher«

Schmitzer_Die_Stille_der_Gletscher_Cover_3DEinführung zur Lesung von Ulrike Schmitzer aus dem Roman Die Stille der Gletscher am 31. Oktober 2017 in der Alten Schmiede in Wien.

Wirtschaftsverbrechen, Klimawandel und Gletscherkunde sind die Motive in Ulrike Schmitzers (*1967) Roman Die Stille der Gletscher. Gut recherchiert und fesselnd geschrieben, stellt sie nicht nur eine identitätsprägende Landschaft in das Zentrum ihres Textes, sondern auch deren Inszenierung. Wer macht unser Bild der Alpen? Welche Rolle spielt der Gletschertourismus in einer Welt, die immer heißer wird? Wem gehört unsere Bergwelt?

von Mieze Medusa

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Mit Wolfgang Popp durch Marokko

Eine Roadnovel vom Ende der Straße, eine Geistergeschichte ohne Geister, ein Wüstentagebuch

WW2Für den Autor und Journalisten Wolfgang Popp scheinen Reisen und Schreiben mittlerweile untrennbar miteinander verbunden zu sein. Kein Wunder, hat der Ö1-Kulturredakteur doch mehrere Jahre als Studienreiseleiter im Fernen Osten verbracht. In seinem viel gelobten Episodenroman Die Verschwundenen schickt er seine Protagonisten unter anderem nach Cambridge, Delphi, Sri Lanka und an den Amazonas – und an jeden dieser Orte kommt man als LeserIn gerne mit. Mit viel Gespür und feinem Sinn für Details lässt Popp jedes noch so kleine Städtchen lebendig wirken.  „Mit Wolfgang Popp durch Marokko“ weiterlesen